Pädagogisches Konzept

FRAGEN, FORSCHEN & BEGREIFEN ist unser Motto, ANFASSEN ERWÜNSCHT statt
BERÜHREN VERBOTEN ist unser Prinzip.

Es gibt über 130 Stationen, an denen die Besucher selbstständig experimentieren können. An
diesen Stationen lassen sich oft jeweils einfache und tiefer gehende Experimente durchführen, vor
allem aber Versuche, die Spaß und neugierig machen und zum Grübeln anregen.

Es macht – insbesondere für Gruppen – keinen Sinn, durch die Ausstellung geführt zu werden. Die
Besucher sollen selbst Hand anlegen und in Ruhe eigene Untersuchungen anstellen. Darum bieten
wir normalerweise auch keine Führungen an. Sie können aber jederzeit einen unserer
Mintorinnen und Mintoren um Hilfe oder Erklärung bitten.

Es gibt keinen empfohlenen Weg durch die Ausstellung. Die Experimente beziehen sich
aufeinander, oft in benachbarten Gruppen, bauen aber nicht aufeinander auf. Dazu sind die
Stationen bisher in 9 Themenbereichen zusammengefasst:

  • LICHT & SCHATTEN (Augen, Spiegel, Linsen, optische Geräte, …)
  • SCHNELL & LANGSAM (Bewegungen, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Impuls, …)
  • STARK & SCHWACH (Kraft, Arbeit, Drehmoment, Hebel, Rolle, Flaschenzug., …)
  • HIN & HER (Fadenpendel, Federschwingung, Resonanz, fortschreitende und stehende
    Welle, …)
  • ENERGIE & UMWELT (Energieumwandlung, Solartechnik, Wärme, Motor, Generator, …)
  • WIND & WETTER (Strömung, Auf- und Abtrieb, Luftwiderstand, Windrad, Fliegen, …)
  • DENKEN & KNOBELN (Puzzlen, Rätseln, Behaupten, Beweisen, …)
  • ABSTRAKT & KONKRET (Seifenhaut, Glücksspiel, Brücken, Hyperbeln, Kettenlinien,
    Zykloiden, …)
  • ABENTEURER INFORMATIK (Binäre Magie, Affenpuzzle, Sortieren, Suchen, Codieren, …)

An jeder Station findet man Anleitungen, die den Besuchern an den Experimentierstationen helfen.
„Was kann man tun?“ „Was sollte geschehen?“ und „Warum ist das so?“ sind die drei Fragen, die an
den Stationen beantwortet werden. Diese Anleitungen und einfache Erklärungen, aber auch
zahlreiche weiter führende Hinweise, Bilder und Grafiken, Tipps und Tricks findet man im Katalog.

Ein Tipp für die Betreuer von Schulgruppen

Wenn Sie keine konkreten Arbeitsaufträge für Ihre Lerngruppe haben, versuchen Sie doch
Folgendes: Lassen Sie die Kinder oder Jugendlichen zwei oder drei Experimentierstationen
auswählen, die Thema eines kleinen schriftlichen Berichts sind. Schwerpunkte könnten sein:

  • Warum hast Du diese Experimentierstation ausgewählt?
  • Beschreibe die Station (Skizze) und erläutere, was man tun soll.
  • Was konntest Du an dieser Station lernen?
  • Kannst Du das Versuchsergebnis erklären?

Ablauf des Besuchs im ScienceCenter

Wir bitten die Begleitpersonen die Eintrittsgelder vorher einzusammeln.

Sie können an der Kasse bar, per EC oder Kreditkarte bezahlen. Auf Wunsch kann eine Quittung mit Anschrift ausgestellt werden.

Ihre Gruppe wird von einer Betreuerin oder einem Betreuer des ScienceCenters in Empfang genommen und erhält eine kurze Einführung. In der Regel wird dabei an einer Experimentierstation das selbständige Experimentieren demonstriert.

Bei jüngeren Kindern (Kita und Grundschule) empfiehlt es sich, dass die Betreuer mit ihrer Gruppe von Bereich zu Bereich im Haus gehen. Ältere Schüler und Jugendliche erforschen die Experiminta alleine oder besser in Kleingruppen. Dabei können sie überall beginnen und von dort aus weitergehen.

Für Rückfragen und nähere Erläuterungen können unsere Betreuer jederzeit angesprochen werden.

Die Experimentierstationen bieten "Naturwissenschaft und Mathematik zum Anfassen". Achten Sie aber bitte darauf, dass Ihre Kinder und Jugendlichen sorgfältig mit den Exponaten umgehen. Die Präsenz der Begleitpersonen während des gesamten Gruppenbesuches ist deshalb wichtig.