*Deutschland

Bereich: Natural Sciences

Studium & Promotion in Physik, Spezialisierung in Astrophysik

Meine Arbeit: 

Astrophysikerin • Dozentin für Wissenschaftskommunikation • Wissenschaftsjournalistin

Kurze Tätigkeitsbeschreibung:

Als Wissenschaftsjournalistin recherchiere ich zu aktuellen Themen aus der Forschung und schreibe dann Zeitungsartikel oder Bücher darüber, um sie einem breiten Publikum näher zu bringen. Als Dozentin für Wissenschaftskommunikation vermittele ich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wie sie ihre eigene Forschung für Laien verständlich erklären können.

© MPINAT

Felicitas Mokler

"Meine Vision für Frauen in der MINT-Branche ist, dass sich in Zukunft die nach wie vor bestehenden gender-basierten Ungleichheiten bei Chancen auf eine Karriere auflösen. "

Hatten Sie als Kind eine klare Vorstellung davon, wie Ihre Zukunft aussehen sollte?

Ja, ich wusste schon sehr früh als Kind, dass ich Astrophysikerin wollte.

So genau kann ich das gar nicht sagen. Ich wusste einfach meistens ziemlich genau, was ich wollte. Ein Vorteil war sicher, dass es bei uns am Gymnasium eine Sternwarte gab, wo ich meinem frühen Interesse an der Astronomie auch mit anderen Gleichgesinnten nachgehen konnte. Physik zu studieren, mit einer Spezialisierung in Astrophysik, lag dann für mich auf der Hand. Die Entscheidung später, nach Promotion und einiger Zeit in der Forschung schließlich in die Wissenschaftskommunikation und den Wissenschaftsjournalismus zu wechseln, habe ich letztlich wegen der schlechten Aussicht auf Dauerstellen in der Wissenschaft getroffen.

Ich habe früh angefangen, Fragen zu stellen über den Sternenhimmel und Bücher darüber und über Physik zu lesen – noch bevor ich Physik als Schulfach hatte. Das war vermutlich mein Glück, denn mein erster Physiklehrer war leider speziell uns Mädchen gegenüber sehr demotivierend. Doch da ich mich bereits selbst unbefangen mit dem Thema auseinandergesetzt und die Erfahrung gemacht hatte, wie spannend Astronomie und Physik sein können, konnte er mir den Spaß daran an sich nicht mehr nehmen.

Als Wissenschaftsjournalistin arbeite ich nach wie vor sehr nah an der aktuellen Forschung, lese Originalveröffentlichungen zu aktuellen Erkenntnissen und spreche dazu auch direkt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. All das auf allgemeinverständliche Weise einem breiten Publikum näher zu bringen, ist mir ein wichtiges Anliegen. Außerdem komme ich dabei mit einer sehr großen Themenvielfalt in Berührung. Und das wohl mehr, als noch als während meiner aktiven Zeit in der Forschung, die ja mittlerweile sehr spezialisiert ist. Auch das finde ich sehr spannend.

Begeisterung für die Sache, Hartnäckigkeit, Durchhaltevermögen!

Macht das, was Euch interessiert und Eure Leidenschaft ist. Lasst Euch darin nicht beirren, auch wenn es dabei Widerstände zu überwinden gibt – seien es gelegentliche Misserfolge oder fehlende Anerkennung oder Wertschätzung von Kollegen.

EXPERIMINTA