* 1973 | Germany
Bereich: Technology
Tischlergesellin; Dipl.-Ing. (FH) Holztechnik; diverse Fortbildungen z. B. Lean Management, New Work Facilitator
Meine Arbeit:
Selbstständige Beraterin für Handwerksbetriebe in den Schwerpunkten New Work & Lean Management
Kurze Tätigkeitsbeschreibung:
Beratung von Handwerk und KMU in Veränderungsprozessen, Menschenzentrierung und Prozessoptimierung, 1zu1-Führungskräfteentwicklung, Workshops für die Belegschaft, in Organisationen des Handwerks und in n Verbänden, Neukundenakquise
Ich mach Handwerksbetriebe glücklich. Ein technischer Background gepaart mit weiblichen Skills ist das, was Handwerksbetriebe aktuell brauchen.
Auch wenn ich oft ausgebremst wurde und werde und die Ausbremsungen ordentlich Mindfuck verursachen, halten sie mich dennoch nicht auf. Als großer Fan des Handwerks glaube ich an den Wandel in den Köpfen der Betriebsinhaber*innen. „Das haben wir schon immer so gemacht“ schleicht sich raus und wird ersetzt durch „wie können wir es anders machen, damit wir am Ball bleiben?“.
Inspiriert hat mich meine Berufsschullehrerin. Mit Realschulabschluss hat sie Tischlerin gelernt, verkürzt ihre Gesellenprüfung gemacht, danach Fachabi in einem Jahr (FOS Technik). Mit 23 war sie Bauingenieurin, mit 27 Berufsschullehrerin (Theorie). Ihren Werdegang fand ich immer bemerkenswert. Sie ist immer eine gute Person geblieben. Als Lehrerin zwar fordernd, aber stets auf der Seite der Willigen.
Es gab keine Role-Models! Alle schaffenden Berufe in meinem familiären Umfeld – Tischler, Schlossermeister, Zimmermann, Köchin, Schneiderin, Klempner – haben mich geprägt. Den größten Einfluss auf meine Berufswahl war ich selbst. zum Glück ließen meine Eltern mich machen und redeten mir nicht rein. Heute würde ich sagen, sie glaubten an mich und vertrauten meiner Haltung, zu meinen Entscheidungen zu stehen.
Mein erster Freund hat eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker gemacht. Durch ihn kam ich in den Kontakt mit dem Handwerk und erwog das erste Mal, eine praktische Ausbildung zu machen. Im BGJ Bau im Anschluss an die Realschule durchlief ich verschiedene Baugewerke. Bei den Holzarbeiten hatte ich den meisten Spaß. Zu der Zeit hatte mein Lehrbetrieb eine freie Azubistelle, die ich dann bekommen habe.
Etwas mit den eigenen Händen, Grips und maschineller Unterstützung aus einem Rohmaterial zu erschaffen, war und ist meine Faszination. Ein Gesellenbrief ist die Autorisierung, die Eintrittskarte in eine Werkstatt, vergleichbar mit einem Führerschein. Das ich etwas kann, was nicht so viele andere können, außer die Tischler natürlich. Werkstolz, Zunftstolz, Teil einer Handwerksblase sein zu dürfen und diese zukunftsfähig zu machen, erfüllt mich mit Glück.
Als Beraterin für Handwerksbetriebe kenne ich viele verschiedene Herausforderungen. Einzeln betrachtet keine Raketenwissenschaft und doch zeitraubend und intensiv. Mein Einsatz in den Betrieben hilft ihnen, sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren, das Handwerken. Und auch das macht mich glücklich; nahe dem Handwerk zu sein und gemeinsam Wege zu finden, die es dem Handwerk einfacher macht auch Fehlverhalten von technischen Bauteilen oder Materialien zu finden.
Humor, Chuzpe , Hartnäckigkeit, Dickfelligkeit, Empathie, Neugier, Nachgiebigkeit, Aufgeschlossenheit, Ungeduld/Geduld.
Du kannst! Ende der Geschichte. Einfach machen … Es gibt kein zu groß, Du kannst alles machen und alles werden, was Du Dir vorstellen kannst!
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