*1963 | Germany
Bereich: Technology
Diplom-Restauratorin, Denkmalpflegerin, Dr. phil. (Denkmalpflege / Konservierung); Tischlerin, Studium Konservierung/Restaurierung, Studium Denkmalpflege, Grundstudium in europäischer Ethnologie und Bauforschung, Promotion
Meine Arbeit:
Professorin am Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS), TH Köln
Kurze Tätigkeitsbeschreibung:
Lehre (Theorie | Praxis), Prüfungen, studentische und eigene Forschungsprojekte und Publikationen, Netzwerk pflegen & erweitern, auch für praktische Workshops mit Studierenden vor Ort.
Nicht verunsichern lassen. Sich ausprobieren. Manchmal stur bleiben und ein „das geht nicht“ oder „so etwas gab es noch nie“ nicht akzeptieren. Leidenschaften suchen und auch Bauchentscheidungen treffen und Risiken abschätzen.
Nein, als Kind hatte ich keine Vorstellung. Mir war aber klar, dass ist etwas machen möchte, dass mir gefällt. Schon in der Grundschule habe ich gelernt, dass die Möglichkeiten für Jungs vielfältiger sind und das hat mir nicht gefallen. Zum Glück hat mein Vater sich hier eingesetzt und mir Dinge ermöglicht, die damals nur für Jungs vorgesehen waren. Die große Toleranz und Offenheit meines konservativen Vaters hat mich hier beeinflusst.
Keine. Nach dem Abitur wusste ich nur, dass ich einen Beruf suche, der sowohl theoretische und praktische Aspekte beinhaltet und ich auf keinen Fall im Büro arbeiten wollte.
Ein Tag der offenen Tür hinter die Kulissen in einem Museum hat mir die Welt der Konservierung und Restaurierung eröffnet. Die Vielfältigkeit der Objekte in Materialität und Konstruktion sowie die Herausforderungen an die Erhaltung hat mich sofort fasziniert.
Die Verbindung von Geschichte, Materialwissenschaft und Technik fand und finde ich perfekt.
Kein Tag ist wie der andere.
Die Forschung über die Geschichte der Materialien und dabei immer wieder neue Aspekte zu entdecken. Studierende zu begleiten und zu sehen, wie sie ihren Weg finden.
Geduld, Ausdauer, Beharrlichkeit, kreatives Denken und immer nach neuen Wegen suchen.
Auf keinen Fall verunsichern lassen. Auf jeden Fall den eigenen Gedanken und Gefühlen folgen. Ein Nein nicht akzeptieren und nachhaken. Eltern sind nicht unbedingt die besten Ratgeber.
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