* 2004 | Deutschland

Bereich: Naturwissenschaft

Rettungssanitäterin, Physik-Studium

Derzeitige Position bzw. Tätigkeit:
Physik-Studentin, Rettungssanitäterin, Hessische Landeskoordinatorin der Physik Olympiade, Betreuerin von MINT-Projekten

Beispielhaft fallen diese Aufgaben an | kurze Tätigkeitsbeschreibung:

 

  • Verstehen von grundlegenden Naturgesetzen und deren mathematischen Beschreibung
  • Forschen an Plastiksortierung durch Elektrizität
  • Wissenschaftlicher Austausch auf Tagungen (Posterpräsentationen oder Vorträge halten)

Alina Bachmann​

"Habt den Mut, große Fragen zu stellen und die Welt zu entdecken"

Ihre Vision für »Frauen in MINT«

Als Teilnehmerin und Betreuerin bei Jugend forscht habe ich die Erfahrung gemacht, dass kein Weg geradeaus läuft. Wer sich große Ziele setzt wird zeitweise scheitern, aber es liegt an Euch aufzustehen und weiterzumachen. Nur durch Fehler lernt man, deshalb;

 

Lasst Euch nie entmutigen und habt Spaß, die Welt zu entdecken.

Hatten Sie als Kind eine klare Vorstellung davon, wie Ihre Zukunft aussehen sollte? Wie hat sich das entwickelt? Ist Ihre Vorstellung eingetreten?

Meine Leidenschaft gilt den Naturwissenschaften und der Forschung. Ich möchte mit Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten, um die Erkenntnisse voranzutreiben. Dabei strebe ich nach Herausforderungen, um persönlich zu wachsen und Grenzen des bisher Möglichen zu erkunden.

Ein bedeutender Einfluss war Dr. Alexander Gerst (deutscher ESA-Astronaut), dessen Videos ich zufällig im Internet entdeckte und die mein Interesse an (Weltraum-) Wissenschaften und Raumfahrt vertieften.

Durch die Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend forscht“ und „CanSat“ konnte ich die wissenschaftliche Arbeitsweise im Team und im Alltag hautnah erleben. Besonders beeindruckend war das Lernen von- und miteinander, was mir zeigte, wie wertvoll der Austausch von Wissen und Ideen ist. Diese Wettbewerbe und die positiven praktischen Erfahrungen haben meinen Berufswunsch weiter bestärkt. Die Bestätigung, die ich durch Projekte wie den Bau von Satelliten im Team und den internationalen Austausch erhielt, hat mir gezeigt, dass dies der richtige Weg und Arbeitsumfeld für mich ist.

© Katja Lesser

Als Kind habe ich es geliebt in den Sternenhimmel zu schauen und mir nur vorzustellen, welche Geheimnisse dort versteckt liegen. Das hat mich schon früh für die Naturwissenschaften, insbesondere für die Physik, fasziniert.

 

Beim Experimentieren in meinem Projekt zur Kunststoffsortierung mit Elektrizität konnte ich einigen Fragen nachgehen, die jedoch weitere aufgeworfen haben. Mit dem Physikstudium möchte ich diese Neugier weiterverfolgen und tiefere Einblicke in die Phänomene, Theorien und Naturgegebenheiten erlangen.

Am meisten schätze ich den Austausch unter Gleichgesinnten. Dieser inspiriert mich kontinuierlich, meinen Horizont zu erweitern und neue Herausforderungen anzugehen. Dank der Betreuung von Jugend forscht Projekten und der Landeskoordination der IPhO (Internationale Physikolympiade) ist es mir möglich, unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen.

 

Ich schätze die Möglichkeit, in viele unterschiedliche MINT-Bereiche hineinzuschauen, ständig Neues zu lernen sowie Theorie und Praxis zu kombinieren, um Lösungen für aktuelle Probleme zu entwickeln.

Durchhaltevermögen, sich nicht von Tiefpunkten entmutigen zu lassen, seine Erfahrungen und Kenntnisse mit anderen auszutauschen und Neugier für das Unbekannte.

© Cojote GbR, Bad Urach

Habt den Mut, große Fragen zu stellen, die Welt zu entdecken und unerwarteter Wendungen als Chancen zu sehen. Vertraut in Euch selbst und betrachtet auch Fehler als wertvolle Erfahrung. Nutzt Eure Freiheiten und lasst Euch von Leidenschaft und Neugier leiten.

EXPERIMINTA