*1995 | Deutschland
Bereich: Naturwissenschaft | Technik
Konditormeisterin | Bäckermeisterin | geprüfte Betriebswirtin (HWO) | Medizinstudentin
Meine Arbeit:
Leiterin des elterlichen Bäckereibetriebs • Medizinstudentin
Kurze Tätigkeitsbeschreibung:
Einsatzplanung, Krisenmanagement, Kostenkalkulation, Tortenberatung, Herstellung von Festtagstorten, Personaleinstellung, -Auswahl, Organisation
Jeder Mensch ist ein Individuum, und nicht nur geschaffen für eine Berufung. Auch wenn einem Steine in den Weg gelegt werden, erreicht man das, woran man glaubt. Leider sind die Steine vielseitig, ob es die soziale Herkunft, Diskriminierung der man ausgesetzt oder gehandicapt ist, ich glaube jedoch daran, dass Ziele mit viel Willensstärke erreicht werden können, dazu möchte ich motivieren.
Ich wollte als Kind schon „Ärztin“ werden, habe gerne mit Spritzen gespielt und bin gerne zur*m Ärzt*in gegangen. Doch nach meinem Abitur war klar, dass ich so schnell keinen Studienplatz erhalten werden. Durch die Meisterprüfung meines Vaters im Konditorhandwerk, die stattfand als ich 16 war, wurde ich dazu inspiriert ein Handwerk zu erlernen und so erstmal Wartesemester zu sammeln. Mir macht das Handwerk Spaß, ich liebe es und es fasziniert mich. Als Konditorin kann ich mich zudem kreativ ausleben. Nun studiere ich Medizin im achten Semester, nach sieben Jahre warten habe ich einen Platz erhalten, gleichzeitig arbeite ich auch im elterlichen Betrieb weiter und kann Menschen mit Torten beglücken.
Das Medizinstudium ist einfach schon immer ein Traum gewesen, mir gibt es ein sicheres und erfüllendes Gefühl so viel über den menschlichen Körper zu wissen und anderen Menschen darüber erzählen zu können.
Zur Ausbildung zur Konditorin hat mich mein Vater inspiriert, er hat mit 50 noch zusätzlich zum Bäckermeister seinen Konditormeister parallel zur Selbstständigkeit gemacht. Die Meisterprüfungen zu sehen war wirklich faszinierend, ich war sehr inspiriert.
Mich künstlerisch zu entfalten erlaubt der Beruf der Konditorin. Kunst und Hunger werden vereint. Die Kunst ist so eine Momentaufnahme. Das gefällt mir daran. Zudem kann man mit Zucker oder Schokolade wahnsinnig schöne Skulpturen bauen und kreieren. Ein Taj Mahal aus weißer Kuvertüre, eine tamilische Trommel als Torte und Pralinen gefüllt mit fruchtigen Geschmäckern. Das war die Meisterprüfung meines Vaters, und auch in meiner Prüfung konnte ich mich kreativ ausleben.
Das Interesse zum Medizinstudium wurde in mir geweckt, da es mich fasziniert Menschen zu helfen, und als ich älter wurde hat mir es total gefallen mit Kindern zu arbeiten. Kinder haben eine unfassbar inspirierende Wahrnehmung der Realität, die einem hilft aus seinem Alltagstrott zu kommen, weshalb ich gerne Kinderärztin werden möchte.
Torten kreieren zu dürfen, die individuell und persönlich sind und die Menschen begeistert und erfreut.
Zielstrebigkeit, Neugier, der Wunsch gut zu sein, in dem was man macht.
Ich wünsche mir, dass sich junge Frauen Zeit nehmen, um in sich zu horchen und zu überlegen, was sie erfüllt. Sich von Stereotypen, die in jeder Kultur auch nochmal unterschiedlich sind, zu lösen und so zu sehen, wie viele Möglichkeiten es für einen gibt. Sich nicht von Männerdomänen abschrecken zu lassen, auch wenn diese tatsächlich abschreckend sein können. An sich zu glauben und sich nicht reinreden zu lassen. Auch wenn einem durch Sexismus und Rassismus die Wege nicht so leicht offenbart werden, haben wir alle das Recht darauf diese zu gehen und das zu werden was wir erstreben.
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