*1971 | Germany

Bereich: Informatics

Diplom Physik der Universität Stuttgart, Diplôme Ingénieur der Ecole Centrale Paris, Dr. rer. nat. Habilitation Informatik

Derzeitige Position bzw. Tätigkeit:

 

freiberufliche Dozentin, Beraterin und Autorin

Beispielhaft fallen diese Aufgaben an | kurze Tätigkeitsbeschreibung:

 

Schulungen zum Thema Software Engineering in Firmen und an Hochschulen, Erstellung von Gutachten für IT-Projekte, Schreiben von Fachbüchern, wissenschaftliche Forschung, Vortragstätigkeit

© Michael Korber

Dr. habil. Andrea Hermann

"Lass Dich nicht ausbremsen!"

Ihre Vision für »Frauen in MINT«

Meine Vision ist, dass die Arbeit von Frauen im MINT-Bereich selbstverständlich wird. Das würde bedeuten, dass jede Frau, die sich für MINT interessiert, dort auch erfolgreich arbeiten darf und kann. Momentan ist das leider gar nicht der Fall.

Kurzbiographie

Kurzbiographie:

Freiberufliche Trainerin, Autorin und Beraterin für Software Engineering. Sie hat 28 Berufsjahre in Praxis und Forschung: 7 Jahre als Beraterin und Projektleiterin in IT-Projekten, 13 Jahre in der Forschung und universitären Lehre, bis hin zu Vertretungs- und Gastprofessuren. Mehr als 100 Fachpublikationen, regelmäßige Konferenzvorträge, offizielle Supporterin des IREB-Board, Mitautorin von Lehrplan und Handbuch des IREB für die CPRE Advanced Level Zertifizierung in Requirements Management, IT-Sachverständige beim BISG e.V.

Hatten Sie als Kind eine klare Vorstellung davon, wie Ihre Zukunft aussehen sollte? Wie hat sich das entwickelt? Ist Ihre Vorstellung eingetreten?

Als Kind konnte ich mir das gar nicht vorstellen, dass ich wegen meines Geschlechts nicht dieselben Dinge tun darf wie Männer sie tun. Ich habe Geschichten über Entdecker und Forscher gelesen, über Schriftsteller und Firmengründer und wollte das alles auch erleben. Vierzig Jahre später bin ich zermürbt von den massiven Widerständen unserer Gesellschaft gegen den Erfolg von Frauen.

Vorbilder aus Büchern. Im echten Leben wurde ich kaum unterstützt oder gefördert. Marie Curie beispielsweise hat mich beeindruckt. Ermutigend waren natürlich auch meine guten Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und der Spaß, den ich damit hatte. Gleichzeitig interessierte ich mich aber auch für Archäologie, Naturheilkunde oder das Verhalten von Tieren. Es hätte also auch ein anderes Studienfach werden können.

Durch die Schule. Unsere Lehrer waren sehr engagiert und haben den Unterricht interessant gestaltet. Hinzu kam zusätzlicher Lesestoff in der Stadtbücherei und Wissenschaftssendungen im Fernsehen. Die Sendung mit der Maus war auch sehr wichtig. Da konnte man hinter die Kulissen verschiedener Berufe sehen. Internet gab es ja noch nicht.

Als Selbständige werde ich nur dadurch begrenzt, dass der Tag nur 24 Stunden hat. Ich kann selbst auswählen, auf welchen Themen ich arbeite, welche und wie viele Projekte ich bearbeite. Ich werde nicht mehr durch eine oder einen Vorgesetzten ausgebremst, die/ der sagt: „Das kannst Du nicht.“ Momentan beschäftige ich mich ganz viel mit Künstlicher Intelligenz, was ich sehr spannend finde.

Begeisterung für das Thema, Disziplin und Fleiß, Unabhängigkeit. Als Frau in einem Männerberuf braucht man ein dickes Fell.

Gib niemals zu früh auf! Hartnäckigkeit siegt! Achte vor allem darauf, dass Du ein eigenes Kompetenz-Profil erarbeitest und weiterentwickelst. Falls nötig, investiere Freizeit und eigenes Geld in Deine Fortbildung. Lass Dich nicht ausbremsen!

 

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