* 1996 | Germany
Bereich: Informatics
IT-Systems Engineering (B.Sc.+M.Sc.) am Hasso-Plattner-Institut Potsdam
Meine Arbeit:
Technical Account Manager im Cloud-Bereich • Buchautorin & Dozentin
Kurze Tätigkeitsbeschreibung:
Betreuung und Beratung von Kunden, Lösung technischer Probleme, Entwickeln von Strategien zur Zielerreichung, Leitung von Meetings, Planen von Workshops sowie das Erstellen von Reports und Roadmaps, bspw. im Bereich Kapazitätsmanagement oder Kostenoptimierung.
Meine Vision für Frauen in MINT ist eine Branche, in der Vielfalt und Gleichberechtigung selbstverständlich sind und Talente unabhängig von Geschlecht gefördert werden. Besonders wichtig ist mir, dass Frauen früh die Möglichkeit erhalten, ihre Begeisterung für Technik und Wissenschaft zu entdecken und zu entwickeln.
Als Kind hatte ich viele Interessen: Ich bastelte leidenschaftlich gern und probierte Sportarten wie Ballett, Judo, Turnen und Handball aus. Meine Begeisterung für logisches Denken entdeckte ich dann in der Schule. Jede neue Mathe-Formel war für mich wie ein weiterer Zauberspruch für Hermine aus „Harry Potter“. Ich saugte den Stoff regelrecht auf und wollte ursprünglich Mathe- und Kunstlehrerin werden.
Dann änderte ein Buch alles. Mit elf Jahren brachte ich mir damit bei, wie man eine Website erstellt, und dieser Aha-Moment weckte eine völlig neue Leidenschaft in mir: das Programmieren. Die Vorstellung, meine Ideen durch Code umzusetzen und eigene Apps zu entwickeln, fühlte sich an, als würde ich durch Technik zur Erfinderin werden. Als ich dann mit 20 Jahren selber ein Buch für Kinder und Jugendliche schreiben durfte, wie man eine Webseite erstellt, hat sich ein kleiner Traum erfüllt.
Mittlerweile habe ich vier Bücher geschrieben und bin somit nebenberuflich auch als Autorin aktiv. Mein letztes Buch enthält Insiderwissen und andere Erfahrungswerte für die eigene Karriere in der IT-Branche. Ich bastle weiterhin sehr gerne und verbinde dies mit Programmieren, indem ich beispielsweise mit Mikrocontrollern LEDs oder Motoren in meinen Bastelprojekten ansteuere.
Mein Bruder hatte einen großen Einfluss. Einerseits studierte er am Hasso-Plattner-Institut (HPI) vor mir und ich wollte wissen, was er dort genau lernt. Auf der Webseite vom HPI stieß ich auf die Schüler*innen-Angebote, an denen ich später teilnahm. Andererseits kann ich mich noch an einen Rat meines Bruders erinnern. Er sagte einmal zu mir:
„Mit Programmieren lernst du ein Werkzeug, um deine eigene Software genauso zu entwickeln, wie du sie haben möchtest. Du bist dann nicht mehr darauf angewiesen, eine App zu finden, die genau das kann, was du brauchst.“
Dieses Zitat traf bei mir einen Nerv. Schon damals hatte ich oft den Wunsch, dass bestimmte Apps zusätzliche Funktionen bieten könnten, die mir noch fehlten.
Die Vorstellung, diese Funktionen irgendwann selbst entwickeln zu können, faszinierte mich und weckte meinen Ehrgeiz. Durch diesen Gedanken begann ich, das Programmieren als Möglichkeit zu begreifen, meine Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.
In der IT gibt es viele berufliche Möglichkeiten und ich begeistere mich auch für verschiedene Bereiche. Ich wurde am Ende meines Masterstudiums von einer Google-Recruiterin kontaktiert, die meinen Werdegang als passend für eine spezifische Rolle einschätzte, von der ich zuvor jedoch noch nie gehört hatte.
Neugierig informierte ich mich eingehend über diesen Beruf und konnte während des Bewerbungsprozesses direkt mit Google-Mitarbeitenden sprechen und mehr über ihre Aufgaben erfahren. Diese Gespräche und Einblicke halfen mir, eine klare Vorstellung von der Rolle zu gewinnen. Besonders reizte mich die Möglichkeit, durch mein technisches Wissen Kunden bei ihren technischen Herausforderungen zu unterstützen – ein Aspekt, der für mich viel Sinn stiftet und mir großen Spaß macht, da ich gerne Menschen weiterhelfe.
Als Technical Account Manager begeistert es mich, meine technische Expertise mit strategischem Denken zu verbinden, um den Erfolg der Kunden zu fördern und langfristige Partnerschaften aufzubauen.
Kundenzufriedenheit steht dabei an oberster Stelle, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich ein technisches Problem lösen und dabei den positiven Effekt für den Kunden direkt miterleben kann. Spannend finde ich auch die Innovationen, die durch die Nutzung von Google Cloud ermöglicht werden.
Die gemeinsame Arbeit an der Roadmap gibt mir Einblicke in die Ziele der Kunden und erlaubt es, sie gezielt in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen und passende Trainings und Workshops zu organisieren. Ich unterstütze auch gerne bei Google Cloud Events durch Moderation oder Talks.
Auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Teams –von Projektmanagement und Engineering bis hin zu Sales –macht meine Arbeit besonders abwechslungsreich.
Organisationstalent, Talent fürs Netzwerken, Projektmanagement, Mut, Ehrlichkeit, Offenheit, Neugier, Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, Proaktivität und Belastbarkeit.
Habt den Mut, euren eigenen Weg zu gehen und glaubt an eure Fähigkeiten – auch wenn sie vielleicht nicht dem entsprechen, was von euch erwartet wird. Lasst euch nicht davon abhalten, Neues auszuprobieren, besonders in Bereichen, die als „untypisch“ gelten. Stellt Fragen, sucht nach Mentor*innen und baut ein Netzwerk auf, das euch inspiriert und unterstützt. Fehler sind Teil des Weges, also seht sie als Lernschritte an.
Und vor allem: Bleibt neugierig und vertraut darauf, dass ihr selbst die besten Entscheidungen für eure Zukunft treffen könnt.
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