*1998 | Germany
Bereich: Technology
Maler und Lackiererin – Bereich Gestaltung und Instandhaltung
Meine Arbeit:
Angestellte Meisterin im Familienunternehmen
Kurze Tätigkeitsbeschreibung:
Wir gestalten und renovieren Häuser im Innen- und Außenbereich, ob Wände, Decken, Fenster, Türen oder Möbel. Wir streichen, lackieren, verputzen, dämmen, tapezieren oder führen wunderschöne kreative Gestaltungstechniken aus.
Ich möchte seit der Gründung meines Blogs junge Menschen begeistern, sich auszuprobieren, dem Handwerk eine Chance geben und vielleicht genauso wie ich, ihr Glück darin zu finden.
Erfolg im Handwerk ist möglich! Mit diesem „Slogan“ habe ich 2016 meinen Blog BunteZukunft gegründet und seitdem über meinen Werdegang im Maler- und Lackiererhandwerk berichtet. Nach zwei Jahren habe ich als Innungsbeste meinen Gesellenbrief erhalten und durfte an den ersten beruflichen Wettbewerben teilnehmen. Ende 2018 wurde ich Deutschlands beste Malerin und kam ins Maler- Nationalteam (Ja das gibt es !!!!) und dann ging es weiter – es gibt Berufliche Wettbewerbe auch auf internationaler Ebene und plötzlich war ich qualifiziert für die Weltmeisterschaft der Berufe in Kazan 2019. (wie krass ist das denn – es gibt für alle Ausbildungsberufe Wettbewerbe – organisiert wie die Olympischen Spiele). Als 5. beste Malerin der Welt kam ich nach Hause zurück und startete meinen Meister.
Was ich damit sagen möchte: Vor meiner Ausbildung kannte ich kein Nationalteam, keine Weltmeisterschaft der Berufe – ich wollte einfach nicht studieren und habe die Ausbildung als Notfallplan gesehen. Dass ich in diesen zwei Jahren so viel beruflich lernen würde, was mir so viel Spaß macht, für das ich ein richtiges Talent habe und dass ich mich auch persönlich so weiterentwickeln würde, hätte ich nie gedacht. Ich möchte seit der Gründung meines Blogs junge Menschen begeistern, sich auszuprobieren, dem Handwerk eine Chance geben und vielleicht genauso wie ich, ihr Glück darin zu finden.
Als Kind wollte ich Malerin werden – das steht auch in allen Freunde-Büchern. Wahrscheinlich bin ich eine der wenigen, bei denen der Beruf aus den Freunde-Büchern mit dem aktuellen übereinstimmt. Die Schulzeit und der verbreitete Glaube oder die Gesinnung, Kinder, die gut in der Schule sind, machen Abitur und gehen dann studieren, hat den Plan erstmal stark in den Hintergrund gedrängt – umso schöner, dass ich mich nach dem Abi doch ins Handwerk getraut habe.
Durch den Familienbetrieb war das Handwerk im Unterbewusstsein immer da. Ich habe zum Glück nach dem Abitur gemerkt, dass der frontale Unterricht ohne kreatives Arbeiten und alternative Lernmethoden nichts für mich ist und dass eine duale Berufsausbildung für meinen Lernstil viel besser geeignet ist. Durch ein Studium hätte ich mich mehr durchquälen müssen. Meine Eltern haben mich in meiner Entscheidung immer unterstützt, nie vorgeschrieben, was wir werden sollen und für mich fast das Wichtigste – sie wären nicht enttäuscht gewesen, hätte ich mich anders entschieden.
Ich habe schon als Kind gerne mit Papa im Keller gesägt und geschraubt und mit Mama kreative Bastelprojekte gemacht. Jedoch war ich kein Kind, welches im Betrieb geholfen hat – ich habe noch nicht einmal mein Kinderzimmer renoviert – das haben immer die aktuellen Azubis gemacht. Erst in der Lehrzeit habe ich die Vielfältigkeit des Berufes kennen und lieben gelernt.
Vielfältigkeit und Kreativität. Ich freue mich die unterschiedlichsten Kundenaufträge zu bearbeiten. Jeder hat ein andere „Wünsche oder Probleme“, bei welchen ich unterstützen darf. Ob das der abfallende Putz im Keller ist oder die neue Wohnzimmergestaltung – ich freue mich auf die unterschiedlichen Aufgaben. Am meisten Spaß machen natürlich die „schönen Gestaltungen“ mit Tapeten, Farben und kreativen Spachteltechniken. Aber wie unser Firmenslogan auch sagt, ist für mich das Wichtigste, dass alles piekfein+schnieke ist.
Ich bin sehr ehrgeizig und zielstrebig – wenn mir etwas Spaß macht und ich MIR etwas beweisen möchte. Es ist alles möglich, wenn du Spaß daran hast und lernen willst. Daher kommt auch mein Slogan der BuntenZukunft – „Es kommt auf Dich an, wie bunte Dein Leben ist!
Mädels traut euch was zu! Wir können mehr als uns manchmal gesagt wird.
Empfehlung: Sucht euch einen Betrieb, der gut ausbildet, das Wissen gerne an junge Menschen weitergibt und euch in eurer Lehre vielseitig unterstützt.
Wichtig: Stellt Fragen – ich habe meinen Ausbilder fast schon genervt mit den ganzen Fragen, aber ich habe so viel gelernt und ich wollte unbedingt verstehen, wie der Job funktioniert. Ihr bekommt so viel mehr, wenn ihr euch traut, Fragen zu stellen. Das zeigt gleichzeitig auch euer Interesse.
Mehr über Jessica
Jessica bei Erlebnis Hessen | Jessica bei Welt der Wunder
Kontaktmöglichkeiten
Maler Schmidt | Jessica bei Insta | insta(at)buntezukunft.de
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